Donnerstag, 19. Januar 2012

Dialog souverän 1: alles ist Beziehung

Sie kennen das: mit machen Menschen klappt der Austausch - ich meine damit Kommunikation, miteinander sprechen etc. - wirklich prima. Mit anderen nicht, obwohl auch sie verständlich sprechen, sogar die selbe Sprache und auch sonst alles dafür vorhanden scheint. 

Sie können sich eben nicht riechen
Die Beziehung passt nicht. Sie mögen den anderen nicht und/oder umgekehrt. Sie haben gerade keinen "Geist" für das Gespräch - oder der Gesprächspartner hat ihn nicht. Oder sie sind sich einfach egal - auich nicht gut. Unterschwellig läuft das Gespräch dann komisch ab. Sie sind froh, wenn es vorbei ist. Das geht manchem hin und wieder mit seinem Partner so, vielen mit dem Chef, noch mehr mit irgendwelchen Bekannten.
Die gute Nachrciht: Sie können einiges tun, um sich selbst besser zu fühlen oder dafür zu sorgen, damit sich der Gesprächspartner besser fühlt. Und schon geht das Gespräch viel leichter und es kommt mehr heraus dabei.

Verhaltensgesetzte
Wir Menschen sind alle recht ähnlich gestrickt. Wire denken zwar wir sind absolut einmalig, was in gewisser Weise auch stimmt, und gleichzeitig unterliegen wir unsiversellen Gesetzen des Entscheidens und Verhaltens. Diese Gesetze zu kennen und anzuwenden, hilft immens beim Überzeugen und für souveräne und gute Gespräche.

Gesetz der Sympathie
Dieses Gesetz ist eines der wichtigsten für gute Kommunikation. Wer uns sympathisch ist, dem glauben wir mehr, dem gegenüber sind wir offener, wir hören besser zu, nehmen die Person ernst, suchen die Nähe und das Gespräch. Für uns unsympathische Zeitgenossen gilt das Gegenteil - Sie können sich vorstellen wie Gespräche da ablaufen.

Sie haben es in der Hand - Ähnlichkeit macht sympathisch
Das Gute: Sie können den Sympathiefaktor beeinflussen - zumindest schon einmal dafür sorgen, dass Sie dem Gesprächspartner sympathisch sind. Denn das Gesetz der Sympathie besagt auch, dass uns Menschen sympathischer sind, die uns ähnlich sind. Das gilt auch umgekehrt. Wir wirken auf Personen sympathischer, denen wir ähnlich erscheinen. Stellen Sie also Ähnlichkeit her. Das geht beispielsweise über das sogenannte "Spiegeln". Einige Möglichkeiten dazu (machen Sie das nicht ohne vorherige Übung):
  • Ahmen Sie Haltung und Gesten des Gesprächspartners nach
  • Wiederholen Sie seine Worte und Sätze
  • Passen Sie sich in Laustärke und Melodie an
Da soll es sogar schon vorgekommen sein, dass nicht nur ihr Gesprächspartner anfängt Sie sympathisch zu finden - obwohl er Sie bisher für einen Dödel gehalten hat. Auch Ihnen kann es passieren, dass Sie Ihre Haltung zum Gesprächspartner ändern. Das sind übrigens auch erfolgreiche Tipps fürs Flirten. Also etwas Vorsicht, wenn Sie das bei Ihrem Chef, Ihrem Mitarbieter oder Kunden anwenden.

Mehr zu den Gesetzen des Überzeugens folgt in Kürze.

Literatur-Tipp:
Robert Cialdini: Die Psychologie des Überzeugens

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