Donnerstag, 5. April 2012

Kommunikation - Beziehung vor Inhalt


Viele Studien und die Erkenntnisse der modernen Psychologie zeigen auf, dass Kommunikation in erster Linie von emotionalen Faktoren getragen wird. Gute Kommunikatoren sind sie in der Lage das emotionale Gemenge eines Menschen zielgerichtet und positiv zu beeinflussen. Damit sind die Chancen sehr groß, dass die Wirkung eintritt, die auch ihrer Absicht entspricht. 

Es ist einfach - wirklich

Das klingt jetzt vielleicht kompliziert, ist es aber nicht. Denn es gibt einige wenige Einflussfaktoren auf die Wirkung der Kommunikation, die besonders viel bewirken. Das hängt auch damit zusammen, dass Menschen dazu neigen, aus der riesigen Datenflut, die permanent auf sie ein strömt, sich nur einige wenige Botschaften herauszupicken. 

Wir merken das nicht einmal - oder doch?

Das Auswählen von Botschaften geschieht weitgehend unbewusst und hat sehr viel mit dem individuellen Erfahrungen und Erlebnissen des Einzelnen zu tun. Die Wirkung von Kommunikation hängt also in einem sehr großen Maß vom Empfänger ab - logisch oder? Und doch verhalten sich viele in Gesprächen und Präsentationen irgendwie nicht entsprechend. Komisch oder?

Die Welt des Empfängers

Was immer ein Empfänger aufnimmt, er legt seinen Erfahrungshintergrund an, hat seine Interpretationen der Botschaften und vergliecht alles mit seinen Bildern im Kopf. Darauf zielt Kommunikation mit gesundem Menschenverstand ab: Kommunikation ist Wirkung nicht Absicht. Und deshalb konzentrieren sich gute Redner und Gesprächspartner auf den oder die Empfänger. Sie beginnen damit eine gute Beziehung aufzubauen, denn das ist die Basis für alles Folgende.


Eine Wahrheit kann erst wirken, wenn der Empfänger für sie reif ist.
Christian Morgenstern


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